Roboter-Autos meistern Straßenverkehr

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Beim diesjährigen Rennen der Roboter-Autos mussten die Teilnehmer unter dem Motto ‘Urban Challenge’ einen Kurs bewältigen, der dem herkömmlichen Straßenverkehr entsprach.

Gewonnen hat das mit zwei Millionen Dollar Siegprämie dotierte Rennen in Kalifornien das Team der Carnegie Mellon University (CMU). Auf Platz zwei kam der Sieger vom vorherigen Rennen, das Team der Stanford University, das ein Preisgeld von einer Million Dollar erhielt. Auch das drittplatzierte Team der Virginia Tech University erhielt noch eine Prämie von 500.000 Dollar.

Bei dem von der Pentagon-Forschungsagentur Darpa organisierten Rennen mussten die Fahrzeuge einen normalen Straßenverkehr mit Verkehrsschildern und Ampeln beachten. Das Rennen war damit um ein Vielfaches schwieriger als der Wüstenkurs vor zwei Jahren. Damals gewann das Stanford-Team unter Leitung des aus Solingen stammenden Professors für künstliche Intelligenz (KI) Sebastian Thrun.

Sechs der elf gestarteten Fahrzeuge kamen ins Ziel, doch nur die drei Erstplatzierten schafften es innerhalb der maximalen Zeit von sechs Stunden. Die Entscheidung unter diesen drei Fahrzeugen war weniger von der Fahrzeit abhängig, als vom Punktekonto, denn die Fahrzeuge wurden fortlaufend dahin gehend beobachtet wie gut sie die Verkehrsregeln beachten, und für jedes Fehlverhalten gab es Strafpunkte.

Unter den elf gestarteten Teams befanden sich auch zwei Teams aus Deutschland. Hierbei handelte es sich um das Team Carolo (TU Braunschweig) und Annieway (TH Karlsruhe), die es beide nicht in der vorgegebenen Zeit bis ins Ziel geschafft haben. Zwei weitere deutsche Beteiligungen, eine aus Berlin und eine aus Hamburg, waren bereits bei den vom 26. Oktober bis 1. November durchgeführten Vorprüfungen ausgeschieden.