Zufallsgenerator torpediert Windows 2000

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Die britische Firma Global Secure Systems (GSS) macht ihren Umsatz mit Security-Integrationsaufgaben und hat jetzt vor einer neuen Gefahr gewarnt, die sie bei ihren Kunden vorfand.

Sie sollen eine neue Lücke in ‘Windows 2000’ zu spüren bekommen haben. Diese erlaubt einer neuen, spezialisierten Gefahr den Angriff auf Mailsysteme und Passwörter, Kartendetails und persönliche Informationen.

Mit einem nachgemachten Zufallsgenerator sollen Angreifer über die Lücke ganz leicht die sensiblen Daten ausspionieren können, warnten die Security-Forscher von GSS. Das Problem wiederum liege im eingebauten Zufallsgenerator für zahlen, der mit Windows 2000 ins Haus kommt. Der Fehler eröffne Einblick in die generierten Codes, Passwörter und Nummern.

Er erlaube sogar Keylogging, hieß es von GSS. Verschlüsselte Web-Daten und verschlüsselter Datenverkehr könnten somit unter Umständen ausgelesen werden. Relativ sicher sind demnach einzig die Firmen, die auf dem System verschlüsselte VPNs nutzen würden (Virtual Private Network). Die Anwender verließen sich nach bisheriger Kenntnis zurecht auf ihre abgesicherten Systeme, sagte David Hobson, Managing Director von GSS.

Er riet zu vollständiger Verschlüsselung der Datenströme und dazu, sich von der Illusion zu verabschieden, dass eine Security-Softtware allein alle Probleme lösen könne.