Günstigere Hardware dank Technology-as-a-Service

Management

Analog zu Software-as-a-Service sehen die Analysten von Gartner einen Trend voraus, bei dem Unternehmen IT-Technologie auch als Dienstleistung einkaufen werden.

Bis zum Jahr 2011 sehen die Gartner-Analysten einen Anteil von 40 Prozent für Technologie-Produkte in der IT, die zur Nutzung in Unternehmen nicht mehr gekauft werden.

Im Rahmen der Bemühungen, Kosten zu senken und direkt an Einnahmen zu binden, wollen immer mehr Unternehmen ihr Kapital nicht an IT-Anschaffungen binden, beschrieb Craig Baty, Vizepräsident bei Gartner, die Ausgangssituation für seine Überlegungen. Unternehmen würden lieber den Zugang zu bestimmten Ressourcen anschaffen, als die Ressourcen an sich.

Technology-as-a-Service (TaaS) werde Zwischenhändler in die Lage versetzen, sich ein größeres Stück vom Markt für Hardware und Software zu sichern. “Zwischenhändler machen bessere Geschäfte, weil sie einfacher ein besseres Paket zusammenstellen können”, sagte Baty in einem Interview.

Der Einfluss von TaaS geht aber noch weiter. Baty sieht auch Auswirkungen auf Marken und Aktienkurse voraus. TaaS erschwere Umsatzprognosen und führe dazu, dass Marken über die Zwischenhändler an Bedeutung verlieren, erklärte Baty.

Die zukünftigen Erfolge der Hardware- und Softwareanbieter werde vor allem von deren Fähigkeit abhängen, sich an die großen Zwischenhändler anzupassen, sagte Baty. Als Beispiele nannte er SAP, das TaaS bereits über Partner proklamiert oder Oracles Strategie, die eigene Angebote für TaaS und die Zusammenarbeit mit Zwischenhändler beinhaltet.