Gratis-Tool für Web-Applikationen gegen Format-Wirrwarr

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Das quelloffene Entwickler-Framework für Web-Anwendung ‘Ruby on Rails’ liegt in Version 2.0 vor.

Mit dem Release haben die Entwickler das Framework vor allem auf REST, also auf Representational State Transfer, hin ausgerichtet und erteilen der SOAP-basierten (ursprünglich Simple Object Access Protocol) Entwicklung von Web-Services damit eine Absage. Außerdem soll die Sicherheit in dem neuen Framework besser sein als in den Vorgängerversionen.

Mit diesem Schritt wollen sich die Entwickler bei Ruby on Rails vor allem gegen den Wildwuchs von verschiedenen Standards bei Web-Services und der damit verbundenen Komplexität stellen. Standards, wie etwa WS-Security, werden zum Beispiel von Microsoft favorisiert. Für eine agile Entwicklung von Web-Services seien solche Spezifikationen jedoch zu komplex, heißt es aus Kreisen des Ruby-Teams. REST hingegen sei aus grundlegenden Prinzipien des Netzes entwickelt worden. Als Grundlage dienten hier basale Technologien wie http oder XML.

Verbessert wurden zudem die Test-Tools und der Support für Atom-RSS-Feeds. Mit Active Resource lassen sich Web-Services einkapseln und einfacher verwenden. Diese Funktion ist mit der Kapselung von Datenbank-Abfragen mit dem Feature ‘Active Record’ zu vergleichen.

Auf der Sicherheitsseite haben die Entwickler das Framework besser gegen Phishing und Cross-Site Request Forgery und Cross-Site Forgery gewappnet. Auch hier sollten es die Entwickler, die mit dem Framework arbeiten in beiden Fällen möglichst leicht haben, heißt es aus dem Entwicklerteam.

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