OpenOffice kommt in den Firefox

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Ein neuer Webdienst bringt die Büroumgebung OpenOffice.org in den Firefox und den Internet Explorer.

Damit können Teams gemeinsam an Dokumenten arbeiten, ohne dass dabei lokal auf dem Client das Programm installiert werden muss. Neben dem Office-Formaten von Microsoft und Adobes PDF unterstützt diese gehostete Version den ISO-Standard OpenDocument Format.

Hinter dem Unternehmen Ulteo stehen Thierry Koehrlen als CEO und Gael Duval Chairman als CTO. Duval ist der Gründer der französischen Linux-Distribution Mandriva. Er schied jedoch im vergangenen Jahr aus dem Unternehmen aus. 

Ulteo bietet zudem einen Online Desktop, der sich ebenfalls ohne Installation über einen Broser nutzen lässt. Jetzt hat das Unternehmen die Beta-Phase der gehosteten Version von OpenOffice.org begonnen. Wie der Hersteller mitteilt, nehmen bereits 15.000 Beta-Tester teil.

Ulteo ist nicht das Unternehmen, das sich im Bereich Online-Desktop tummelt. Beispiele dafür sind Google, Zoho oder auch Microsoft, das vor wenigen Tagen einen Collaborations-Dienst für Office-Dokumente startete. Interessant ist auch das Angebot des schwedischen Unternehmens Xcerion das ebenfalls einen Online-Desktop mit Applikationen anbietet. Auch dieses Projekt ist derzeit noch in der Beta-Phase.

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