Linux-Kernel bekommt VMware-Schnittstelle

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Die Virtualisierungslösung von VMware wird künftig mit SUSE Linux wesentlich leistungsfähiger sein.

Laut Novell betreffe die Leistungssteigerung den Fall, wenn SUSE Linux Enterprise Server als Gastsystem in einer VMware-Virtualisierung läuft. Für die Unterstützung des VMware Virtual Machine Interface (VMI) hat Novell in den SUSE Linux Enterprise Kernel eine Kommunikationsschnittstelle zwischen dem Gast-Betriebssystem und dem Hypervisor integriert.

Die VMI-Modifikation wurde gemeinsam mit dem so genannten Paravirt Ops Interface von der Linux Development Community akzeptiert und wird damit in künftige Versionen des Standard-Linux-Kernel sowie in nachfolgende Versionen vom Novell SUSE Linux Enterprise Server integriert.

“Novell ist damit der erste Anbieter von Enterprise Linux, der VMware VMI unterstützt”, sagt Holger Dyroff, Vice President of Product Management für SUSE Linux Enterprise bei Novell. Die Zusammenarbeit mit VMware sei ein Teil der umfassenden Virtualisierungsstrategie bei Novell.

Die Verbesserung soll nun im Rahmen der VMworld, der Hausmesse des Virtualisierungsspezialisten VMware, vorgestellt werden. Ab Februar 2008 wird diese Veranstaltung auch nach Europa kommen, wie VMware mitteilt. Die VMworld Europe werde wie das US-Vorbild dann jährlich statt finden. Veranstaltungsort der Messe ist Cannes.

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