Kampf um den billigsten Desktop

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Auf der CES in Las Vegas sorgte bereits ein Desktop für unter 200 Dollar für Aufsehen.

Er kommt von Shuttle und ist für 199 Dollar zu haben. Scheinbar hat Shuttle mit dem Billigrechner einen neuen Trend losgetreten.

Nun holt der Linux-Distributor Linspire zum Gegenschlag aus und bietet über den Reseller Sears.com zusammen mit dem Hersteller Mirus Innovations, einen Rechner für 199 Dollar an.

Voraussetzung ist allerdings ein so genannter Mail-in-Rabatt. Ansonsten kostet der Rechner rund 290 Dollar.

Wie auch beim Preis, unterscheiden sich auch die Geräte von der Ausstattung her nicht sonderlich, denn beide kommen mit einem Intel Celeron, einer 80 GByte großen Festplatte und 1 GByte Arbeitsspeicher.

Der Linspire-PC kommt neben dem Betriebssystem Freespire 2.0 auch noch mit einem optischen Laufwerk, Lautsprechern, Tastatur, Maus und einem Speicherkartenleser, die die Konkurrenz von Shuttle nicht zu bieten hat.

Linspire hofft so vermutlich endlich eine größere Marktdurchdringung für die eigene Linux-Distribution zu bekommen, die sich bislang neben Red Hat, Novell oder Ubuntu bislang vergeblich um eine breite Publikumsgunst geworben hat.

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