Cisco investiert in Mobilfunktechnik

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Cisco hat am Mittwoch die Investition einer nicht näher benannten Summe in das britische Unternehmen IP.access bekannt gegeben, das Femtocell-Geräte für den Mobilfunkmarkt entwickelt.

Die Femtocell-Geräte von IP.Access können die Signalstärke von Mobiltelefonen in geschlossenen Räumen erhöhen, um auf diese Weise einen besseren Empfang zu gewährleisten. Damit bietet Femtocell den Mobilfunk-Providern eine kostengünstige Möglichkeit, die Netzabdeckung zu verbessern.

Für Cisco Systems ist diese Investition eine konsequente Fortsetzung der Expansionspolitik im Bereich der drahtlosen Kommunikation. Zu den größten Akquisitionen bisher zählen Linksys und Airespace. Im September hatte Cisco darüber hinaus das Unternehmen Cognio aufgekauft, welches eine Technologie zum verbesserten Management des Wireless-Spektrums entwickelt. Und im Oktober hatte Cisco dann den Hersteller von Wireless-Zubehör Navini für 330 Millionen Dollar akquiriert.

Die Femtocell-Technologie wird schon von verschiedenen Mobilfunkanbietern weltweit genutzt. Sprint Nextel hat im vergangenen Jahr angekündigt, ein Femtocell-Produkt auf den Markt zu bringen. Auf der Webseite von IP.Access heißt es außerdem, dass Netzwerk-Anbieter wie T-Mobile in den USA, Smart auf den Philippinen, Telfort in den Niederlanden und Tefonica O2 in Tschechien bereits Geschäftspartner von IP. Access sind.

Auch andere große Unternehmen sind an der Femtocell-Technologie interessiert. Im vergangenen Jahr investierte Google einen unbekannten Betrag in das Femtocell-Unternehmen Ubiquisys.