HP setzt auf mobile Thin Clients

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Eigentlich sieht er aus wie ein Laptop, aber es ist ein Thin Client. Nun gibt es diesen Formfaktor auch von Hewlett-Packard (HP).

Eigentlich ist es gar nicht der erste mobile Thin Client im Portfolio von HP. Der Thin-Client-Spezialist Neoware, den HP übernommen hat, bietet bereits ein solches Gerät an.

‘HP Compaq 6720T Mobile Thin Client’ hat anders als die meisten Thin Clients mit 1GByte sogar die Möglichkeit, einige Daten lokal auf einem Flash-Speicher zu sichern. Dennoch sollte der 6720T als Thin Client verstanden werden, denn alle Daten werden nach wie vor auf einem entfernten Server gehalten. Der Speicher dient in erster Linie dem Betriebssystem Windows XP Embedded eine Heimat.

Die Tatsache, dass lokal eben keine Daten gespeichert werden, ist Teil des Konzeptes von Thin-Client-Architekturen. Denn so lässt sich nur über eine sichere Verbindung auf die Daten zugreifen. Mit dem Besitz des mobilen Clients hat man noch lange nicht Zugriff auf die Daten. Auch Fragen wie Management und Administration lassen sich so sehr viel einfacher lösen.

Bislang ist der Formfaktor mobiler Thin Client vor allem im Bereich Schule und Fortbildung verbreitet. HP richtet sich mit diesem Angebot jedoch vor allem an Versicherer und den Gesundheitssektor.

Angetrieben wird das Gerät von einem Intel Celeron M. Neben drei USB-Steckplätzen, zwei PC-Karten-Slots bietet es auch ein DVD-ROM-Laufwerk sowie Lautsprecher. Neben kabelgebundenem Netzwerk kommt das Gerät auch mit den WLAN-Standards 802.11 a, b und g zurecht. Der Compac 6720T wird zunächst in Japan und den USA verfügbar sein.

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