Handy löst Kuscheltier ab

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Schöne neue Welt: Das Handy erobert immer mehr Bereiche unseres Alltags.

Jetzt macht sich das Handy offenbar daran, auch das Kuscheltier zu verdrängen. Das hat ein österreichischer Schlafforscher herausgefunden. Immer häufiger legen Jugendliche auch während der Nachtruhe ihr Handy nicht mehr zur Seite.

Großes Vorbild ist – vielleicht weniger für die österreichischen Jugendlichen aber umso mehr für die deutschen – Lukas Podolski. Denn wie seit dem Dokumentarfilm “Deutschland – ein Sommermärchen” bekannt ist, schläft Poldi stets mit dem Handy in der Faust.

Schlafforscher Gerhad Klösch erklärte gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus, dass es immer mehr Jugendliche Poldi gleichtun. In Japan sei inzwischen auch die Industrie auf diesen Trend aufmerksam geworden. Hier werden Tamagotchi-Handys angeboten, die gestreichelt werden wollen und Zuneigung per Piepsen einfordern.

Auf der anderen Seite der Alterspyramide grassieren hingegen andere Schlafgewohnheiten. So werden die Menschen immer älter. Damit wachsen auch Probleme wie Schlafstörungen oder etwa das Schnarchen. Eine Folge davon ist, dass immer mehr Paare getrennte Schlafzimmer haben.

Stattdessen ziehen dann, auch wenn darüber nicht gesprochen werde, Haustiere wie Hund oder Katze ins Nachtlager mit ein und sorgen für neue Schlafstörungen. Denn Katzen seien nachtaktiv. Zudem würden etwa 20 Prozent aller Katzen und Hunde ebenfalls schnarchen.

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