IBM überarbeitet seine komplette Speicherpalette

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Der Hersteller hat neue Produkte und Updates für einen großen Teil seines Platten- und Bandspeicherportfolios angekündigt.

IBM hat die nächste Generation der N7000 series vorgestellt, die sowohl als Appliance als auch als Gateway erhältlich sein wird. Die neuen Modelle N7700 und N7900 bieten eine Skalierbarkeit mit bis zu 1.176 Terabyte Kapazitätsunterstützung für speicherintensive Anforderungen in Rechenzentren. Die N7000 series ermöglicht es Kunden, SAN- und NAS-Speicheranforderungen auf einem einzigen System zu konsolidieren.

Die N3300 und N3600 können bei mittelständischen Kunden der N series nun auch SATA- oder SAS-Laufwerke im Controller unterstützen. Die N3300 verfügt über eine erweiterte Skalierbarkeit von bis zu 68 Terabyte und die N3600 von bis zu 104 Terabyte. Zusätzlich wurde bei folgenden Modellen die Kapazität aufgestockt: N5300 (von 168 auf 336 Terabyte), N5600 (von 252 auf 504 Terabyte), N7600 (von 420 auf 840 Terabyte) und N7800 (von 504 auf 1008 Terabyte). Der SnapManager für Office SharePoint-Server von Microsoft wird zukünftig auf allen Systemen der N series verfügbar sein.

Das IBM System Storage SAN768B unterstützt über Fibre-Channel-Verbindungen Transferraten von 8 Gigabyte pro Sekunde. Es bietet Interoperabilität zwischen Direktoren des b-Typs (Brocade) und solchen des m-Typs (McDATA) in einer 8- oder 10-Gbps-FC- SAN-Infrastuktur.

Die IBM System Storage DR550 Version 4.5 ermöglicht das Verschieben archivierter Daten zwischen verschiedenen Speicherklassen. Das System ist ab sofort als Maschine verfügbar, die zur Vereinfachung von Setup und Nutzung den IBM Director als Unified Management System unterstützt. Kunden können zwischen zwei Modellen wählen: Die DR1 besteht aus einem 25 U-Einheiten großen Rack, ist vorintegriert und eignet sich besonders für mittelständische Kunden. Die DR2 wurde speziell für Großunternehmen entwickelt und ist in einem größeren 36 U-Einheiten-Rack untergebracht. Die DR2 bietet Single-oder Dual-Note-Konfigurationsoptionen für höhere Verfügbarkeit und Skalierbarkeit.

IBM hat zudem das neue NEBS-konforme IBM System Storage DS3300 DC-Modell 32T vorgestellt, das ‘Single Points of Failures’ vermeiden und Hot-Swappable-Komponenten bieten soll. Die neuen Features erlauben es Telekommunikationsanbietern, Optionen von gewöhnlicher Telefonie bis hin zu IPTV (Internet Protocol Television), VoD (video on demand), und IMS (IP multimedia subsystems) anzubieten.

Die nächste Generation von LTO (Linear Tape-Open)-Bandlaufwerken wurde ebenfalls vorgestellt. Die neuen Laufwerke haben den Baufaktor ‘half height’ und  wurden speziell für IBM System Storage TS3100 und TS3200 Tape Library Express-Modelle entwickelt. Die Laufwerke eignen sich für Backupmanagement, das Speichern, Wiederherstellen und die Archivierung von Daten in kleinen und mittelständischen Unternehmen.
 
N7700 und N7900 werden voraussichtlich ab dem 18. April 2008 zum Einstiegskonfigurationspreis von 125.000 Dollar beziehungsweise 190.000 Dollar angeboten. Die neue DR550 DR1 soll am 29. Februar 2008 zum Einstiegspreis von 26.000 Dollar auf den Markt kommen. DR550 DR2 kostet ab 73.000 Dollar. Das DS3300 DC kommt ebenfalls am 29. Februar 2008 zum Einstiegskonfigurationspreis von 9495 Dollar. Die TS3100 Tape Library Express und IBM System Storage TS3200 Tape Library Express erscheinen voraussichtlich am 14. März 2008 mit einer Einstiegskonfiguration für 8300 Dollar. SAN768B soll am 22. Februar 2008 in den Handel kommen. Der Einstiegskonfigurationspreis liegt bei 390.000 Dollar.