CeBIT: Uni Hannover glänzt mit semantischer Desktop-Suche

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In Halle 9, Stand B 22 präsentiert die Universität der IT-Messehauptstadt Hannover neue Entwicklungen. Am Stand der Leibniz Universität erfahren die Messebesucher, wie Business Intelligence in Zukunft aussehen kann. Die vorgestellten Projekte sind bereits für den Einsatz im Büroalltag optimiert, heißt es aus der Uni.

Die Projekte des Instituts für Verteilte Systeme (IVS) und des Forschungszentrums L3S sind auf dem Gemeinschaftsstand der niedersächsischen Hochschulen zu sehen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Forschungszentrum L3S zeigen hier das Projekt ‘NEPOMUK’. Das Desktop-Suchsystem soll in der täglichen Arbeit im Büro zeigen, wie der anfallende Wust an Dokumenten an unterschiedlichen Stellen wieder gefunden werden kann. Die Zusammenhänge von Informationen werden laut einer Uni-Mitteilung durch gängige Desktop-Suchsysteme oft vernachlässigt, weil nur mit Suchbegriffen gesucht werden kann. Hier setzt das Projekt an: Der “intelligente Arbeitsplatz” NEPOMUK ermöglicht den Einsatz einer innovativen Suchtechnologie, die Informationen aus Dokumenten auch semantisch miteinander verknüpft.

Ein anderes Projekt, ‘GroupMe!’, zeigt modernes Wissensmanagement im Web 2.0. Die Anwendung fasst multimediale Web-Inhalte in Themengruppen zusammen. Durch den Einsatz moderner Technologien bietet es neue Möglichkeiten, Informationen zu erschließen. So soll die Struktur die zielgerichtete Suche nach Inhalten, zum Beispiel in thematischen Sammlungen von Links verbessern.

Die Frage, wie es für die hoffnungsvollen neuen Köpfe weitergeht, könnte einen Stand weiter beantwortet werden. Forschungsinteressierte Unternehmen und Einrichtungen werden durch das Uni-Projekt HAGRID unterstützt, bei dem uni transfer, die Forschungs- und Technologiekontaktstelle der Leibniz Universität, Projektpartner ist.

Konkret dürfte das heißen, dass Studenten ausgeliehen werden. Das ist eine an vielen Unis inzwischen gängige Verfahrensweise, den regionalen Firmen Wissen zugute kommen zu lassen und gleichzeitig ihre Absolventen unterzubringen. Wer Nägel mit Köpfen machen will, kann sich bei der Kontaktbörse IRC Future Match auf der CeBIT in Halle 9, Stand A 18, informieren, gezielt Partner aus anderen europäischen Ländern zur technischen Zusammenarbeit suchen oder sich einen Überblick über neue Technologien verschaffen. Die Kontaktbörse wird ebenfalls von der Forschungs- und Technologiekontaktstelle uni transfer als IRC-Partner in Niedersachsen organisiert.