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Die Social-Networking-Plattform hat die Weitergabe von Informationen an die marokkanische Regierung bestritten, die letztlich zur Verurteilung eines 26-jährigen IT-Ingenieurs in Marokko geführt haben sollen. Damit beantwortete Facebook entsprechende Anfragen von Bürgerrechtsgruppen.

Einer Unternehmenssprecherin zufolge gibt Facebook nur dann Informationen über seine Nutzer an Behörden oder Strafverfolger weiter, wenn das Unternehmen davon ausgeht, das es dazu rechtlich verpflichtet ist.

Bei Fouad Mortada, der ein Facebook-Profil mit dem Namen des marokkanischen Prinzen Moulay Rachid – jüngerer Bruder des Königs Mohamed VI – angelegt hatte, sei dies aber nicht der Fall gewesen.

Ein Gericht hatte Mortada kürzlich zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe sowie einer Geldstrafe in Höhe von 1320 Dollar verurteilt – wegen der Fälschung von Daten und der widerrechtlichen Aneignung der Identität eines Staatsvertreters.

Facebook untersagt seinen Mitgliedern, falsche Identitäten anzunehmen. Trotzdem finden sich viele zweifelhafte Profile von bekannten Persönlichkeiten in der Facebook-Community.

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