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Das Software-Unternehmen AVG hat die Veröffentlichung einer Version seiner Anti-Viren-Software für das Apple Betriebssystem Mac OS X auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach Einschätzung von Karel Obluk, CTO bei AVG, lohnt es sich angesichts der wenigen Mac-Schädlinge noch nicht, das Programm auf den Markt zu bringen.

“Eine Version für Mac OS sollte das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt sein”, sagte Obluk. Die Software befinde sich in der Entwicklung. “Die Markteinführung ist für den Zeitpunkt geplant, da der Endanwender den Schutz benötigt.”

Ende 2006 hatte AVG-Chefstratege Larry Bridwell erstmalig eine Apple-Version der Anti-Viren-Software in Aussicht gestellt. Sie sollte auf einer Version für das Unix-Derivat BSD basieren, das Mac OS X ähnlich ist. Erst kürzlich hatte der Hersteller zudem die Version 8.0 von ‘AVG für Windows’ angekündigt, die einen besseren Schutz vor schädlichen Webseiten bieten soll.

Sicherheitsexperten wie das US-Unternehmen Arbor Networks gehen derweil davon aus, dass Apple in diesem Jahr zum Opfer verschiedenster Hacker-Attacken werden könnte. Grund dafür könnte die enorme Aufmerksamkeit sein, die
Apple mit der Veröffentlichung des iPhone auf sich gezogen habe, hieß es.

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3 Kommentare zu Anti-Viren-Software für Mac OS X verschoben

  • 9.6.2009 um 09:34 von Thomas F.

    Ihr seid ja leicht abzuzocken
    Gebt mir doch mal eure Handynummern, ich buche da auch mal Geld ab. Ihr scheint ja nix zu unternehmen.
    Wie schon mein Vorredner sagte: Zur Polizei gehen, Anzeige erstatten (oder erstatten lassen, da ihr vermutlicha alle minderjährig seid) und damit den Provider konfrontieren.
    Habt ihr alle keine Eltern, die ihr fragen könnt?!

  • 9.6.2009 um 09:38 von Thomas F.

    Werden diese Kommentare auch von den Richtigen gelesen?
    Ich lese hier teils wirklich sehr fundierte Kommentare zu diesem Thema, die eigentlich jeden Politiker überzeugen müssten. Doch offensichtlich erreichen sie diese Menschen gar nicht. Vielleicht sollte da mal etwas unternommen werden. Kann man die Kommentare gesammelt an die richtige Stelle schicken?
    Hier wäre auch Silicon mal gefragt.

  • 12.6.2009 um 13:48 von Stephan Reihle

    Digitale Dividende
    Gut gebrüllt. Aber wann hat sich in unserer Republik zuletzt jemand um solche Minderheiten wie die beschriebenen gekümmert? Das erinnert mich ein wenig an das Prozedere bei der Einführung von DVB-T. Zur Bildung von Sachkenntnis hat kein Politiker genügend Zeit – schon gar nicht im Wahljahr. "Verschonen Sie mich mit Tatsachen, ich habe mir meine Meinung längst gebildet" – keine Ahnung mehr von wem das stammt, aber jeden Tag gibt es ein neues Beispiel.

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