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Wie bereits von silicon.de berichtet, wird Steve Jobs noch heute ankündigen, das iPhone für die Entwicklung von Businessanwendungen zu öffnen. Doch kann Apple wirklich gegen Microsoft und den Blackberry von RIM antreten? Obwohl viele der Ansicht sind, dass Apple irgendwann das iPhone nahtlos in Microsofts System einbinden wird, ist der Analyst Mike Disabato von der Burton Group skeptisch.

Er ist der Ansicht, dass Großunternehmen das iPhone als Business-Endgerät nur dann akzeptieren, wenn Apple Kontrolle abgibt. Das Unternehmen muss Fremdentwicklern die Freiheit gewähren, Individualsoftware auf das iPhone zu laden.

Darüber hinaus – so der Burton-Analyst – wird Apple aus Sicherheitsgründen zulassen müssen, dass Unternehmen via Fernzugriff Daten von verlorenen oder gestohlenen iPhones löschen können. Dieses Maß an Kontrolle gewähren Microsoft und RIM mit ihrer Software, Apple hingegen macht das fast nie.

Dass eine Nachfrage nach dem iPhone in der Geschäftswelt besteht, ist offensichtlich: Ende Februar hatte das britische Marktforschungsunternehmen Change Wave dazu eine Studie erstellt. Es befragte Geschäftsleute auf der Insel, die beruflich ein iPhone nutzen, nach ihrer Meinung zu dem Smartphone. Über die Hälfte der Befragten (59 Prozent) gaben an, dass sie sehr zufrieden mit dem iPhone seien. Ein großer Teil der Geschäftsleute erklärte, dass ihnen besonders die Touchscreen-Oberfläche des Gerätes gefalle.

Gefragt wurde auch nach der Zufriedenheit mit Smartphones anderer Marken. RIMs BlackBerry landete auf Platz 2 (47 Prozent) der Zufriedenheitsskala, gefolgt von Nokia (40 Prozent), Samsung (30 Prozent), Motorola (25 Prozent) und Palm mit nur 10 Prozent.

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2 Kommentare zu iPhone fürs Business: Analysten sind skeptisch

  • 6.3.2008 um 13:31 von Werner K.

    Prestige
    Ich kann auf das Gimmick-Phone gerne verzichten, zu oft habe ich mich über die Bedienung meines iPods geärgert (von wegen benutzerfreundlich). Aber meine Kollegen hier werden es noch so schnell wie möglich haben wollen, sobald sie eine Exchange-Anbindung dafür bekommen. In den 80ern sagten wir dazu "Poser". Wer’s braucht!

  • 6.3.2008 um 13:33 von Harald W.

    Poser – na und?
    Wenn es nach dir ginge, dann würden wir nicht im Anzug sondern in zerrisenen Jeans zum Kunden fahren, Harald. Ich jedenfalls will mein iPhone. Bin ich hald ein Poser! :) Und mehr Aufträge hol ich auch als du!

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