CeBIT: Razzia gegen Produktpiraten

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Durchsuchungen gegen Produktfälscher gehören auf der weltgrößten Computermesse ja schon zum Standard-Programm. Wie auch in den Jahren zuvor wurden diesmal wieder auf dem Messegelände Razzien durchgeführt und Stände durchsucht und geschlossen.

Hatte es sich in der Vergangenheit meist um einzelne Aktionen gehandelt, so spricht die Polizei diesmal von einem umfangreichen Schlag gegen die Produktpiraten. So seien mehrere Stände chinesischer Anbieter durchsucht worden. Es bestehe der Verdacht der Patenrechtverletzung, so ein Sprecher gegenüber der dpa.

Mit Details zur Aktion will sich die Polizei offenbar wegen noch laufender Ermittlungen aber erst in den kommenden Tagen zu Wort melden. So wurde etwa der Stand eines chinesischen Herstellers versiegelt, dessen Smartphone sich offenbar zu sehr am Design von Apples Smartphone orientierte. Polizeibeamte in Zivil haben die Durchsuchung durchgeführt und Werbematerial wie auch Geräte beschlagnahmt.

Auch in den Jahren zuvor seien im großen Umfang von chinesischen Anbietern Plagiate auf der CeBIT sichergestellt worden. Doch scheint die Polizei in diesem Jahr in weitaus größeren Umfang auch gegen Anbieter aus anderen Regionen zu ermitteln.

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