Siemens baut eigene Stadt

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Siemens Österreich will alle zehn Niederlassungen in Wien Floridsdorf zusammenlegen. Dort werde dann die ‘Siemens City’ entstehen. Bis 2010 soll der erste Bauabschnitt beendet sein. Insgesamt sind für das Vorhaben 145 Millionen Euro veranschlagt. Mit dem Standort Österreich bedient Siemens nicht nur die wirtschaftstarke Alpenrepublik, sondern hier ist auch der Brückenkopf für das gesamte Zentral- und Osteuropageschäft des Konzerns aufgehängt.

Wahrzeichen der künftigen Siemens City soll ein zentrales Hochhaus werden, das bereits 2010 fertig gestellt sein soll. Die Planung für andere Bauabschnitte sei derzeit noch nicht abgeschlossen.

Für Siemens ist ein Umzug an einen neuen Standort nicht einfach. Bei dem Bauvorhaben will der Konzern sämtliche technische Neuerungen unterbringen und auch demonstrieren. Steuerelektronik und moderne Heiz- und Kühlsysteme von Siemens sollen das gesamte Spektrum des Unternehmens deutlich machen.

Ein etwa 2000 Quadratmeter großes Biotop soll im neuen Konzernareal genau so Platz finden wie Restaurants und Geschäfte, wo sich die Mitarbeiter versorgen können. Das Gelände ist großzügig angelegt und bietet auch noch für künftige Expansionen Raum.

Schlussendlich sollen bis zu 6500 Mitarbeiter in der Siemens City Platz finden. Das Projekt wird in Modulbauweise errichtet, was eine flexible Zukunftsplanung ermöglicht. 70.000 Quadratmeter Grünfläche werden als Puffer reserviert. Durch die modulare Konzeption des neuen Firmensitzes des Wiener Architekturbüros Syoka-Silber-Syoka soll sich der Gebäudekomplex einfach erweitern lassen. Das Architekturbüro hat bereits erste Animationen zu den Plänen veröffentlicht.

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