Notebooks schieben den PC-Markt Europas

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Der PC-Markt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) hat sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt. Die Marktforscher von IDC sprachen aktuell sogar von einem ganz herausragenden Jahr für Markt und Region. Dabei haben aber die Laptop-Verkäufe die Hauptlast getragen. Die mobilen Rechner gingen weg wie warme Semmeln.

Insgesamt sind in der Region mehr als 88 Millionen Einheiten abgesetzt worden, teilte IDC mit. Das ist gleichbedeutend mit einer Steigerung um 15,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Allein die Notebook-Verkaufszahlen haben aber ein Wachstum von 36,4 Prozent von 2006 auf 2007 erreicht. Sie wuchsen also doppelt so schnell wie der Durchschnitt. Im Consumer-Bereich legten die Notebook-Absatzzahlen gar um 40 Prozent zu. Außerdem habe die gesamte PC-Industrie in den Märkten Afrika und Naher Osten jeweils zweistellig wachsen können.

Laut IDC wird auch das gerade begonnene Jahr 2008 für die PC-Industrie ein gutes Jahr. “Notebooks werden dabei aber ihre Schlüsselposition als Treiber für den gesamten PC-Markt behalten”, sagte Karine Paoli, Associate Vice President IDC EMEA Personal Computing Group. In diesem Jahr sollen die PC-Verkäufe in der Region erstmals die Marke von 100 Millionen verkauften PCs überschreiten. Dafür sei auch der zunehmende Wettbewerb unter den Anbieter mit verantwortlich – sie liefern sich starke Preisschlachten, was die Anwender mit mehr Kaufwillen quittieren, hieß es von IDC.