Einigung zwischen SAP und Hornbach

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Hornbach hatte im April des vergangenen Jahres beim Landgericht Düsseldorf gegen den Softwarelieferanten SAP eine Klage wegen Problemen bei der Implementierung der Software eingereicht. Der Streitwert belief sich damals auf 700.000 Euro.

Hornbach hatte versucht, eine Rechnung aus Walldorf gerichtlich für ungültig erklären zu lassen. Nun sind die Parteien übereingekommen. “Wir haben uns mit SAP geeinigt”, bestätigte eine Sprecherin der Handelskette gegenüber der dpa.

Bei der Migration auf ein SAP-Programm sei es vor drei Jahren in verschiedenen Filialen von Hornbach zu Problemen mit der SAP-Software gekommen, so dass das Anwenderunternehmen die Umstellung schließlich einstellte.

Auch von SAP gab es eine Bestätigung über die Einigung, allerdings nannten beiden Seiten keine Einzelheiten. Dennoch, so hieß es von Hornbach, wolle der Baumarkt auch weiterhin mit SAP zusammenarbeiten.

Laut SAP führte Hornbach im Jahr 2002 erstmals SAP-Software in den damals 120 Filialen ein. Die Installation begann im Frühjahr 2005. Wenige Monate darauf habe Hornbach das Großprojekt jedoch gestoppt, so der SAP-Sprecher. Derzeit, so teilte SAP mit, sei die Software bei 45 Baumärkten installiert und in Gebrauch.

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