Adobes neues DRM für Flash

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Inhalte, die über Adobes Flash-Technologie im Netz verbreitet werden, können nun auch mit einem flexiblen Rechtemanagement versehen werden. Dafür hat der Hersteller den Flash Media Rights Management Server veröffentlicht.

Der Server integriert sich über die plattformunabhängige Laufzeitumgebung AIR (Adobe Integrated Runtime) in den Flash-Media-Player und in Video-Anwendungen von Adobe. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Medienunternehmen, die Videos online und offline sicher zur Verfügung stellen wollen.

Inhaber von Inhalten, gleich ob sie online oder offline konsumiert werden, können damit festlegen, wer, wie oft oder in welchem Zeitraum, Flash-Inhalte betrachten darf. Wird eine Flash-Datei lokal gespeichert, dann verschlüsselt der Management Server die Flash-Media-Dateien und erlaubt je nach Vorgabe den Gebrauch der Dateien. Auch dann wenn sie verschickt oder kopiert werden.

Anwender hätten natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, hochauflösende Inhalte ohne Beschränkungen über den Adobe Flash Player, den Adobe Media Player oder AIR-Applikationen bereitzustellen.

“Die Adobe Flash-Technologie hat den Weg freigemacht für die Verbreitung reichhaltiger Videos über das Web und hat es Millionen von Nutzern ermöglicht, schnell und einfach hochwertige Inhalte anzuschauen”, so Jim Guerard, Vice President Dynamic Media bei Adobe. “Der Adobe Flash Media Rights Management Server gibt Medienunternehmen die Möglichkeit, die Verbreitung ihrer Sendungen zu kontrollieren und Inhalte zu schützen.”

Adobe sieht mit dem neuen Angebot sogar die Grundlage für neue Geschäftsmodelle für Anbieter von Inhalten über das Web. Der Adobe Flash Media Rights Management Server ist ab sofort für Windows Server 2003 und Red Hat Linux verfügbar und kostet 36.000 Euro (netto) pro CPU.

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