Open Source als Guerilla-Marketing

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Noch vor ein zwei Jahren haftete Unternehmen, die mit Open Source experimentierten, irgendwie der Nimbus des Unprofessionellen an. Nun scheint sich hier die Vorzeichen gehörig geändert zu haben. Unternehmen erkennen immer mehr, dass sich mit Open Source auch wunderbar Marketing machen lässt.

Daran ist auch ein bisschen der Suchmaschinengigant Google schuld. Für Firmen, die in irgend Weise mit Open Source ihr Geld verdienen, schaufelt das Portal jede Menge Suchanfragen, bei denen irgendwo in die beiden Wörter ‘Open’ und ‘Source’ vorkommen.

“Zwei Drittel unserer Leads kommen über Google und mehr als die Hälfte dieser Leads sucht über den Begriff ‘Open Source’ erklärte etwa Ismas Ghalimi, CEO und Gründer des Unternehmens Intalio, das Software für Business-Prozess-Anwendungen entwickelt. Ghalimi war einer der Sprecher auf der Global Open Source Conference in San Francisco der Organisation Software Development Forum.

Auch andere Unternehmen zeigten sich über das Interesse, das bei Open Source derzeit herrsche auf der Konferenz höchst zufrieden. “Es ist ein ganz schöner Erfolg für ein junges südafrikanisches Unternehmen, auf einen Schlag 5000 Downloads zu bekommen”, so Daniel Chalef, CEO des Dokumenten-Management-Spezialisten KnowledgeTree.

Er spricht sogar von einem unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber Herstellern, die auf proprietäre Software setzen. Denn die KnowledgeTree-Technologie sei in sehr vielen Open-Source-Direktories und Verzeichnissen aufgeführt und verlinkt.

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