Datenzentren vor dem Kollaps?

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Alte Server brauchen viel Strom, sind aber nicht das einzige Problem im Data Center. Auch neue Server und neue Technologien brauchen Strom und gekühlte Luft, was natürlich auch wieder einen Energieaufwand bedeutet. Nun fürchten zahlreiche Verantwortliche, dass sie aufgrund immer größerer Anforderungen an das Rechenzentrum bald an Grenzen stoßen, was Stromversorgung und Kühlung anbelangt.

Dieses Problem ist nicht nur eine neue Aufgabe für den IT-Verantwortlichen, sondern könnte schon bald auf die gesamte Wirtschaft durchschlagen, wie eine Studie des Uptime Institutes aus Santa Fe jetzt zeigte. Das Problem scheint größer, komplexer und vor allem sehr viel gravierender zu sein, als die Experten in der Industrie es bislang angenommen haben.

Für die Untersuchung hat das Institut über 300 Leiter von Datenzentren befragt. Die Ergebnisse der Studie sollen Ende April offiziell vorgestellt werden. Schon vorab berichteten US-Branchendienste über die Untersuchung.

Demnach denken über 40 Prozent der Befragten, dass ihr Rechenzentrum in den nächsten 12 bis 24 Monaten die vorhandenen Kapazitäten bei der Stromversorgung überschreiten wird. Weitere 23 Prozent erklärten, dass sie in den nächsten 24 bis 50 Monaten an diese Grenze stoßen werden.

Ein vergleichbares Verhältnis ergibt sich demnach bei der Frage nach der Kühlung. Auch hier fürchten knapp 40 Prozent, spätestens in zwei Jahren, nicht mehr über ausreichende Ressourcen zu verfügen. Weitere 20 Prozent glauben, dass dieses Problem innerhalb der nächsten 60 Monate auftreten wird.

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