Kostenlose virtuelle Desktops in Vista und XP

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Der virtuelle Desktop ist bei Linux-Usern seit Jahren kräftig in Gebrauch. Bei Windows fehlt diese Funktion nach wie vor, aber es gibt Abhilfe und die auch noch umsonst. Von einem virtuellem Desktop spricht man, wenn das Betriebssystem mehrere – virtuelle – Arbeitsflächen zur Verfügung stellt. Bei den meisten Linux-Oberflächen sind es vier, optional werden oft aber auch mehrere Arbeitsflächen angeboten.

Kein Wunder, dass es gerade Programme aus der Open-Source-Community sind, die für zusätzliche Arbeitsflächen in Vista oder Windows XP sorgen. So gibt es zum Beispiel der Vista/XP Virtual Desktop Manager von Z-Systems, ein Tool für virtuelle Desktops, der auch auf Aero, das neue Grafik-System von Vista zurückgreift.

Nett bei diesem Programm ist die Vorschaufunktion auf die virtuellen Arbeitsflächen. So lässt sich auch jeder einzelne Arbeitsplatz individuell gestalten und über ein Icon in der Startleiste ansteuern. Über frei konfigurierbare Tastenkombinationen lassen sich die einzelnen Arbeitsflächen ansteuern.

Ebenfalls frei verfügbar ist VirtuaWin, ein ziemlich schlankes Programm, das sich aber über verschiedene Add-ons erweitern lässt. Hier lässt sich jeder Desktop einzeln benennen. Zudem lassen sich Programme einstellen, die beim Aufrufen eines Desktops automatisch starten. Das Programm unterstützt bis zu 20 virtuelle Desktops.

Virtual Dimension hingegen erlaubt nicht nur eine theoretisch unbegrenzte Zahl an virtuellen Arbeitsplätzen, sondern ermöglicht auch eine individuelle Gestaltung der verschiedenen Arbeitsplätze, was die Orientierung beim Navigieren zwischen den einzelnen Oberflächen erleichter. Zudem lassen sich auch hier verschiedene Funktionen über Tastenkombinationen ansteuern.