Verschmelzung von IBMs System-p und System-i ist perfekt

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Der IT-Konzern hat seine Server-Familien ‘System-i’ und ‘System-p’ jetzt endgültig zusammengeführt. Einem internationalen Publikum stellte IBM auf einer Hausmesse die neue Produktgruppierung und Geschäftseinheit vor. Der Konzern hat damit seine im Sommer vergangenen Jahres angekündigte Planung abgeschlossen. Die Produkte firmieren jetzt unter ‘Power Systems’.

Wie IBM
auf der Hauskonferenz ‘Common’ in den USA mitteilte, ist die Zusammenführung jetzt perfekt.

Unter dem Dach von Power Systems werden künftig alle Systeme der AIX-, Linux- und i5/OS-Server vermarktet. Gleichzeitig erklärte der Konzern, dass die Betriebssysteme ebenfalls umbenannt werden: Aus dem Betriebssystem i5/OS, das auf allen neuen Power-Modellen läuft, wird nun ‘IBM i Betriebssystem’, kurz: ‘i’.

Der Umbau, der bereits im Juli 2007 angekündigt wurde, soll IBM vor allem die Preisgestaltung vereinfachen. Dem Kunden erwächst daraus, außer etwas mehr Transparenz, auch eine Reduzierung der Verwaltungskosten, versprachen die IBM-Vertreter. Für System-p-Kunden ändere sich nichts; für System-i-Kunden wird es billiger, weil IBM für Hardware und Wartung nun das Niveau der günstigeren Unix- und Linux-Reihen für alle System-i gelten lasse.

Kunden in Deutschland können sich in Wiesbaden informieren. Dort finden vom 28. bis zum 30. April 2008 die diesjährigen IBM-Symposien zum Thema ‘Power Systems’ statt. Neben Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich POWER6 und Virtualisierung sowie zum Betriebssystem i5/OS V6R1 haben Besucher die Möglichkeit, an Expertengesprächen teilzunehmen. Die Veranstaltungen richten sich in erster Linie an IT-Führungskräfte, IT-Architekten, Systemadministratoren und Entwickler.