Bea Workspace 360 kommt

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Der Abschluss der nächsten Entwicklungsphase seiner AquaLogic-Produktfamile ist für BEA Systems ein großer Schritt. Der Softwareanbieter will sich mit einem umfassenden Produktset für Steuerung, Agilität, Flexibilität und Vereinfachung von Geschäftsprozessen einen Namen machen. WorkSpace 360 hilft zunächst bei SOA-Aufgaben.

Die erste Phase der Lösung soll die effektive Zusammenarbeit von Business Analysten, Architekten, Entwicklern und IT Operations bei der Bereitstellung von service-orientierten Anwendungen (SOA) ermöglichen. Als Teil des WorkSpace 360 hilft AquaLogic der IT, die Business-Verantwortlichen im Unternehmen bei Änderungen von Geschäftsprozessen zu unterstützen und ihnen gleichzeitig die Angst vor Kontrollverlust zu nehmen. Zudem steht Bea Systems AquaLogic den IT-Abteilungen beim Neuaufbau sowie beim Roll-out von Geschäftsanwendungen zur Seite.

Die standardisierte, plattformübergreifende Software Suite AquaLogic soll die Grenzen zwischen Menschen, Prozessen, Anwendungen und Daten überwinden, das Tagesgeschäft erleichtern und Software-orientierte Architektur (SOA), Business Process Management (BPM) und Web 2.0-Funktionalitäten in Einklang bringen, teilte der Hersteller mit.

Beas AquaLogic-Produktfamilie gilt als Basis für die Aufteilung komplexester Geschäftsapplikationen in wiederverwertbare Bausteine. Die zugrunde liegende Platform bietet offene Interopera¬bilität, die es Unternehmen ermöglicht, aus den frei verfügbaren Einzelkomponenten dynamische Geschäftsapplikationen zu erstellen, einzusetzen und zu verwalten. Entscheider erhalten zudem Kontrollwerkzeuge und Tools, um das Zusammenspiel wirtschaftlicher und technischer Prozesse zu gewährleisten.

Die in BEA AquaLogic und BEA WorkSpace 360 integrierte Steuerung soll das mit Aufbau und Wartung dynamischer Geschäftsapplikationen verbundene Risiko verringern und für die Transparenz und Steuerung der Geschäfts- und IT-Komponenten sorgen. Adaptionen, die mit notwendigen Anpassungen an geänderte Marktbedingungen einhergehen, können an einzelnen Komponenten vorgenommen werden. Auch die Wartung der frei verfügbaren Systembausteine ist mit weniger Kosten als im Falle klassisch-redundanter IT-Infrastrukturen möglich. Support und Verantwortung können unter den Geschäftsprozessteilnehmern aufgeteilt werden.