Trotz Rezessionsangst – HP und Microsoft sind optimistisch

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Intel, IBM und Ebay haben gute Zahlen veröffentlicht. Nun wollen auch Hewlett-Packard (HP) und Microsoft trotz gespannter Lage von der Situation profitieren. Ist das ein Fall von Zweckoptimismus, oder können die Wogen der Weltwirtschaft den Blue Chips tatsächlich nützen?

Die wirtschaftliche Lage in Nordamerika sei “schwierig” oder auch “unübersichtlich”, erklärten Mark Hurd und Steve Ballmer vor HP-Vertriebspartnern. Der Microsoft-CEO sieht eine Veränderung der allgemeinen Marktpsychologie heraufdämmern.

Zwar müssten Unternehmer und Anwender deutliche Einsparungen durchsetzen und dabei dennoch die Produktivität erhöhen, doch gerade in dieser Herausforderung sieht Ballmer eine große Chance für IT-Unternehmen.

Ob sich angesichts der Probleme die Wirtschaft tatsächlich so weit abkühle, dass man von einer Rezession sprechen könne, bleibe noch abzuwarten, erklärte der HP-Chef Mark Hurd. Er selbst sei zuversichtlich, dass sich die Situation wieder stabilisieren werde. “In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es einfacher, die Loyalität von Kunden zu gewinnen”, erklärte Hurd.

Für ein global agierendes Unternehmen wie HP ist zudem die Abhängigkeit von einem einzelnen Markt nicht so stark. Wie ein Sprecher erklärte, würden sich Märkte wie Europa oder Asien weiterhin gut entwickeln. Daher werde die Entwicklung in Nordamerika auch keinen Einfluss auf die Strategie des inzwischen größten Computerherstellers der Welt haben.

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