MIT und Fraunhofer arbeiten zusammen

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Bildergalerie: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und das deutsche Fraunhofer Institut wollen gemeinsam in Sachen erneuerbare Energien forschen. Gerade haben die Spitzen der beiden Forschungsinstitute dazu auf der MIT Energy Conference in in Cambridge, Massachusetts, einen Vertrag unterzeichnet.

Fotogalerie: Fraunhofer und MIT verbünden sich

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Das Abkommen sieht vor, dass ein gemeinsames Center for Sustainable Energy Systems eingerichtet wird. Dieses wird zunächst mit 6 Millionen Dollar bezuschußt – 5 Millionen Dollar steuert die Massachusetts Technology Collaborative-Behörde bei, eine Million der Energiekonzern National Grid. Ansässig wird das neue Forschungszentrum in unmittelbarer Nähe zum MIT-Campus.

Federführend zeichnen Professor Ernest Moniz, Direktor der MIT Energy Initiative (MITEI) sowie Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. Bekanntgegeben haben beide das Abkommen auf der MIT Energy Conference. Bei der Vertragsunterzeichnung dabei waren der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier, MIT-President Susan Hockfield, der Chairman of the board of the Massachusetts Technology Collaborative Karl Weiss, Ian Bowles, Staatssekretär für Energie und Umweltfragen von Massachusetts, sowie Larry Reilly von National Grid.

“Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat seit 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Technologien rund um erneuerbare Energien”, erklärte Weber. “Unser neues Center hier in Massachusetts wird sicher ebenso erfolgreich und dabei helfen, das Staatsziel Klimaschutz umzusetzen.”

An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg findet sich bereits ein vergleichbares Zentrum. Das ZEE – Zentrum für Erneuerbare Energien in Freiburg ist eine interdisziplinär ausgerichtete Einrichtung – sieben der elf Fakultäten sind beteiligt. Darüberhinaus sind als Forschungsverbund folgende universitätsexterne Institutionen beteiligt: Das ISE, die Hochschule Offenburg mit ihren Ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten sowie das Öko-Institut Freiburg, das politische und ökonomische Aspekte einbringen soll. Das ZEE betreibt angewandte Grundlagenforschung sowie industrienahe Forschung und Entwicklung. Masterstudiengänge und ein Doktorandenprogramm befinden sich im Aufbau.