Disaster Recovery für VMware-Umgebungen

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Novell hat die Disaster Recovery Appliance ‘PlateSpin Forge’ auf den Markt gebracht. Die Lösung dient zur Absicherung der Workloads für bis zu 25 physikalische und virtuelle Server.

Das Produkt besteht aus vorkonfigurierter Hardware, Software und VMware-Virtualisierungstechnik. Die Appliance wird standardmäßig geliefert mit: Quad-Core-Dual-Prozessor mit 2,6 GHz, Arbeitsspeicher von 16 GByte, 6 Gigabit Ethernet NIC Ports und 2,5 TByte SATA RAID 5. Diese Konfiguration kann bis 2,5 TByte Daten schützen.

Bei einem Systemausfall dauert die Recovery nach Angaben von Novell nur so lange, wie man benötigt, um die virtuelle Standby Workload der PlateSpin Forge in Betrieb zu nehmen. Nachdem der Administrator per E-Mail, Blackberry oder über die Web-basierte Benutzeroberfläche einen Ausfallalarm erhalten hat, kann er die Workloads mit einem Mausklick wieder herstellen.

Über die vorkonfigurierten Meldefunktionen können die Anwender demnach auf alle Kennzahlen zugreifen, an denen sich die Leistungsfähigkeit der Recovery- und Schutzpläne ablesen lässt. Die Berichte können zur Weiterverarbeitung in Microsoft Excel exportiert werden, die ‘rohen’ Report-Daten lassen sich über eine ODBC-Verbindung abfragen.

Unternehmen können die Appliance zudem nutzen, um inkrementelle Duplizierungen der Workloads zu planen und verschiedene Recovery Point Objectives (RPO) auf der Grundlage der Dringlichkeit der Server Workloads vorzunehmen. Die Workloads können lokal oder dezentral über ein Weitverkehrsnetz (WAN) geschützt werden, um die dezentrale Recovery für den Fall einer größeren Katastrophe zu erleichtern (‘Big D’ Disaster).

Per Mausklick kann ein Anwender außerdem eine virtuelle Momentaufnahme der Recovery Workload herstellen, diese innerhalb eines privaten internen Netzwerks in Betrieb nehmen und den Recovery-Plan überprüfen. Da der Test-Snapshot vom Produktivnetzwerk abgetrennt ist, braucht der Nutzer keine Rücksicht auf Konflikte oder Beeinträchtigungen der Produktionsumgebung zu nehmen.

Da die Tests an einem zur einmaligen Verwendung vorgesehenen Snapshot durchgeführt werden, können sie nach Abschluss der Tests wieder entfernt werden – anders als bei anderen Duplizierungslösungen sei es nicht erforderlich, eine vollständige Duplizierung durchzuführen, hieß es.