Kostenlose Java-Tools in Fedora und Unbuntu

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Die beiden Linux-Distributionen Fedora und Ubuntu werden künftig mit auf Open Source Java basierenden Software-Entwicklungstools ausgeliefert. Damit können Entwickler, die sich auf die beiden Distributionen stützen, auch auf Java-Tools zugreifen.

Ab Fedora 9 von Red Hat und in Cannonicals Ubuntu 8.04 Long Term Support (LTS) wird für Server und Desktop Editions das Open Java Development Kit ausgeliefert. Weiterhin wird die Java-Entwicklungsumgebung NetBeans 6.0 als Bestandteil von Ubuntus LTS mit enthalten sein.

Dazu hat Canonical die Server-Edition auf mehrere X86-Systeme von Sun zertifiziert. Die in den beiden Distributionen integrierten Open Java Software-Stacks erlauben es Entwicklern Unternehmensanwendungen und Web-Applikatioinen schneller umzusetzen.

Zum Open Java Development Kit sollen weitere Java-Technologien in diese Linux-Distributionen integriert werden. Suns Motivation für diesen Schritt ist die Verbreitung offener Java-Technologien.

“Die Offenlegung von Java unter der GPL v2 sollte für Java neue Märkte erschließen, und neue Entwicklungen ermöglichen”, so Jeet Kaul, Vice President der Client-Software-Gruppe bei Sun Microsystems.

Canonical verfolgt mit der Integration des Open JDK ähnliche Ziele: “Sun und Canonical haben seit 2006 zusammengearbeitet, damals wurden Suns Systeme für Ubuntu 6.06 LTS zertifiziert. Jetzt bietet Ubuntu eine OpenJDK-basierte Implementierung an, und zielt damit auf Unternehmen ab”, so Mark Murphy, Global Alliances Manager bei Canonical.

Auch die Anwender von Fedora könnten sich laut JBoss-Veteran Sacha Labourey, jetzt CTO Middleware bei Red Hat, freuen, denn die bekämen für geschäftskritische Anwendungen jetzt eine ausgereifte Java-Technologie hinzu.

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