SAP, HP und IBM integrieren Business-Lösung

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Der Softwarekonzern SAP will sich weiter in den Mittelstand vortasten und hat nun mit den Herstellern IBM und HP vorinstallierte Business-Systeme aufgelegt. Künftig werden ProLiant-Systeme oder auch Blades von IBM mit einer Business-All-in-One-Lösung erhältlich sein.

Für Anwender aus dem mittelständischen Umfeld verspricht das Bündel eine schnell einsatzfähige und kostengünstige Lösung. Als Betriebssystem wird im Rahmen des Mittelstandpakets der Suse Linux Enerprise Server von Novell angeboten. Bei IBM-System x oder BladeCenter können die Anwender zwischen der IBM-Datenbank DB2 oder der MaxDB von SAP wählen.

Künftig soll IBM i-InstallOption, genannt ‘KOBI’, auch über das Fast-Start-Programm von SAP verfügbar sein. Dann werden Business-All-in-One, DB2 und auch das Betriebssystem i, ehemals i5/OS vorkonfiguriert erhältlich sein. Über einen Konfigurator können Anwender sich die benötigten Lösungen über das Web zusammenstellen. Ein Programm ermittelt dann Kosten für Lizenzen, die Implementierung sowie die dazu benötigte Hardware.

Ein vergleichbares Angebot wird SAP auch mit Hardware von HP anbieten. Dabei kommt die All-in-One-Lösung auf das BaldeSystem sowie die ProLiant-Server-Familie. Mit im Paket sind neben der SAP-Lösung die Datenbank MaxDB, Suse Enterprise Server sowie die Systemüberwachung Insight Control von HP. Die Lösung wird über SAP-, HP- und IBM-Partner verfügbar sein.

“Die Flexibilität bei der Hardware-Auswahl zusammen mit der geeigneten Software wird mittelständische Unternehmen ermuntern, in ERP und andere Lösungen zu investieren, da diese leichter zu implementieren sind”, erklärte Ray Boggs, Vice President SMB research beim Marktforscher IDC.

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