Studie: Fachbereiche wollen Unified Communications

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Das Kommunikationsvolumen in Fachabteilungen ist in den letzten Jahren spürbar angestiegen. Wie die jüngste Unified-Communications-Studie des Berliner Analysten- und Beratungshauses Berlecon Research belegt, stimmt eine überwältigende Mehrheit (93%) von Bereichsleitern dieser Aussage zu.

Die vorhandenen Kommunikations-Tools können mit dem schnell wachsenden Bedarf in den Unternehmen kaum noch mithalten. Vor allem Fachabteilungen wünschen sich deutliche Verbesserungen, so das Ergebnis der jüngsten Berlecon-Studie zum Thema Unified Communications “Wettbewerbsfaktor effiziente Kommunikation – Potenzial von Unified Communications in deutschen Unternehmen”.

Berlecon befragte für die Studie erstmals in Deutschland 105 Abteilungsleiter aus den Bereichen Einkauf/Beschaffung und Vertrieb/Außendienst in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Wichtigste Ursachen für die deutliche Zunahme sind höhere Erwartungen auf Kundenseite in Hinblick auf schnellere Reaktionszeiten (86%)sowie steigende Produktivitätsanforderungen angesichts begrenzter Ressourcen (78%)

Das mit Abstand wichtigste Kommunikationsmedium ist und bleibt die E-Mail. Handy beziehungsweise Smartphone sind für 80 Prozent wichtig oder sehr wichtig in der alltäglichen Kommunikation. Die gruppenorientierte Echtzeit-Kommunikation beschränkt sich derzeit noch auf Telefonkonferenzen(47%). Andere Möglichkeiten für die Echtzeit-Zusammenarbeit verteilter Teams, wie Web- oder Videokonferenzen, sind von noch untergeordneter Bedeutung.

Nach Einschätzung der Befragten wird die hohe Bedeutung von E-Mails für den Geschäftsalltag weiter massiv zunehmen. Die Folge aus Sicht der Anwender ist eine zunehmende und unbeherrschbare E-Mail-Flut, mitverursacht durch zu große E-Mail-Verteiler, unselektierte Informationen und die inflationäre Nutzung der cc-Funktion. Mit einem erheblichen Wachstum des Kommunikationsaufkommens rechnen die Befragten auch bei Telefonkonferenzen(60%).

“Die vorliegende Berlecon-Studie zeigt deutlich, dass das Kommunikationsaufkommen seit einiger Zeit massiv zugenommen hat und mit einem weiteren Wachstum zu rechnen ist. Für Anwender spielt daher eine effiziente und benutzerfreundliche Kommunikations-Infrastruktur eine entscheidende Rolle”, sagt Martin Böker, Business Leader Enterprise Central Europe bei Nortel in Frankfurt am Main. “Nortel kann diesen Anforderungen mit Lösungen gerecht werden, die verschiedene Kommunikationskanäle integrieren und Anwendern eine vertraute und bedienerfreundliche Arbeitsumgebung bieten – beispielsweise mithilfe von gemeinsamen Hard- und Software-Lösungen im Rahmen der Innovative Communications Alliance (ICA) mit Microsoft.”