Mehr BI: Service Pack 3 für Actuate

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Der Business-Intelligence-(BI)-Spezialist Actuate hat mit dem Service Pack 3 die BI-Plattform Actuate 9 um einige Funktionen, wie etwa einer kollaborativen Reporting-Architektur erweitert. Auch neue Funktionen des quelloffenen-BIRT-Projektes pflegt das Service Pack mit in die Plattform ein.

Das Service Pack 3 (SP 3) bringt zum Beispiel die RIA-Plattform (Rich Internet Application), über die Anwender auf Online-Inhalte aus Actuate-Applikationen zugreifen und an ihre Anforderungen anpassen können. So lassen sich auch schnell personalisierte Datenansichten erstellen. Mit dem SP3 können diese nutzerspezifischen Informationen auch über das Web dargestellt und publiziert werden.

Acutate steht hinter dem Eclipse-Projekt BIRT, bei dem BI- und Reporting-Tools entwickelt werden. Mit dem SP 3 unterstützt Actuate verschiedene Reporttypen und andere Funktionen des aktuellen Releases BIRT 2.2. Laut eigenen Angaben sei Actuate der einzige Hersteller, der BIRT Server-seitig vollständig unterstützt.

Zudem erweitert der Hersteller die Reporting-Architektur und stellt hier mehr Funktionen aber auch neue Deployment-Möglichkeiten zur Verfügung. Verbessert sei auch die Handhabung und Performance, so dass sich BI- und Reporting-Anwendungen schneller entwickeln lassen. Dafür sorgt unter anderem das Modul iServer Express, das vor allem Endanwendern das Arbeiten mit der BI-Plattform erleichtern soll.

Das Generieren von Ad-hoc-Berichten mit Hilfe von Templates ermöglicht das AJAX-basierte Entwickler-Tool BusinessReport Studio. Damit sind auch interaktive BIRT-Reports möglich. Der BIRT Report Viewer unterstützt nun auch Ausgabeformate wie PowerPoint, Excel oder Word.

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