High-Performance-Windows im Test

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Ganz tief drin in den großen und leistungsfähigen Datenzentren ist Microsoft bei weitem nicht so stark wie etwa auf dem Desktop. Doch das soll sich mit dem HPC Server 2008 bald ändern.

In den vergangenen Jahren hat Microsoft sehr viel Geld und Zeit in die Entwicklung einer High-Performance-Computing (HPC)-Plattform investiert. Und jetzt ist der HPC Server 2008 bei handverlesenen Anwendern im Beta-Test.

Anfang Herbst oder zum Ende des Sommers 2008 soll das fertige Produkt zu haben sein, an dem derzeit 1400 Mitarbeiter in Redmond fleißig arbeiten. Microsoft arbeitet dabei laut eigenen Angaben auch mit dem HPC-Spezialisten Platform Computing zusammen. Der Hersteller wolle laut eigenen Angaben das Thema, dem das Marktforschungsinstitut IDC ein jährliches Wachstum von rund 19 Prozent vorhersagt, weiter vorantreiben und Forschung und Entwicklung noch ausbauen.

Der erste HPC-Server kam 2003 auf den Markt ohne dabei aber für allzu viel Aufsehen zu sorgen. Allerdings soll Modell 2008 auch auf Standard-Hardware und rund 30 Prozent effektiver laufen als der Vorgänger.

In einem Linpack-Performance Test konnte der HPC Server 2008 laut Microsoft 18 Teraflop erreichen. Die Software lief mit einem Arbeitsspeicher von rund 4 TByte auf 2048 Prozessoren und konnte in einer Anwendung rund 75 Prozent der rechnerischen Spitzenleistung erreichen. Die Intel-Xeon-basierte Hardware stammte von Fujitsu Siemens Computers, der 288-Port-InfiniBand-Switch kam von Cisco.

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