Cyberkriminelle lieben China und die USA

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Der Großteil der weltweiten Internetattacken geht auf das Konto von insgesamt zehn Ländern – allen voran China und die USA. Das geht aus dem Quartalsbericht ‘State of the Internet’ des Internet-Dienstleisters Akamai hervor.

Demnach werden 17 Prozent aller Angriffe – beispielsweise Denial-of-Service- oder Hacker-Attacken – von China aus durchgeführt. Die USA liegen mit 14 Prozent dicht dahinter. Zu den Anführern der Rangliste gehören auch Argentinien, Brasilien, Japan, Indien, Südkorea und Taiwan. Insgesamt sind die Top-Ten der Akamai-Liste für 75 Prozent aller Web-Angriffe verantwortlich.

Am häufigsten haben die Hacker dabei Microsofts Windows im Visier. Ein Drittel aller Attacken werden über den Port 135 durchgeführt, über den bei Windows Fernzugriffe gesteuert werden. Für viele Angriffe seien dabei Würmer, Viren und Botnetze verantwortlich, die bereits seit Jahren im Internet kursieren, hieß es von Akamai.

Das deute möglicherweise darauf hin, dass viele der Attacken “aus einem großen Pool Windows-basierter Systeme kommen, die mangelhaft gewartet werden und auf die seit Jahren kein Patch aufgespielt wurde”.

Der Bericht von Akamai ist die erste Erhebung dieser Art des Unternehmens, weitere sollen im Vierteljahresrhythmus folgen.