Reisebranche im Visier von Online-Betrügern

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Die Schnäppchen-Jagd im Internet nach Reisen kann schnell zu einem teuren Spaß werden, denn immer mehr Betrüger versuchen hier ihr Glück. Dabei haben sich die Kriminellen auf eine kleine Anzahl bekannter Marken eingeschossen.

Betrügerische Anbieter nutzen Online-Auktionen, um nicht übertragbare oder gefälschte Gutscheine von Fluggesellschaften anzubieten, und so ‘preisbewusste’ Verbraucher zu schädigen.

“Das Internet hat sich zum ersten Anlaufpunkt bei der Reisebuchung entwickelt”, so Irfan Salim, CEO des Markenschutz-Spezialisten MarkMonitor. “Leider bietet das Internet Online-Betrügern und -Kriminellen eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich auf Kosten führender Marken und zulasten des Kundenvertrauens zu bereichern.”

MarkMonitor veröffentlicht in regelmäßigen Abstand Analysen über Markenmissbrauch im Internet. Vermeintliche Reise-Schnäppchen dienen als Köder: Der Durchschnittspreis der analysierten illegalen Angebote lag rund 80 Prozent unter dem Marktwert. Über Suchmaschinenoptimierung lenken die Hacker die Suche nach Reisemarken auf illegale Websites mit fragwürdigen und teilweise pornografischen Inhalten. Dabei verlassen sich die Betrüger selten auf eine Trickserei: Angriffe auf Marken aus dem Reisesektor kombinieren Angriffsmethoden wie Spam-Mails, Pay-per-Click und Malware.

Aber auch Marken aus dem Medienbereich zählen mit über 40.000 Missbrauchsfällen im ersten Quartal 2008 weiter zu den Hauptzielen der ‘Brandjacker’. Der Missbrauch von Marken aus dem Automobilsektor stieg seit dem ersten Quartal 2007 um 99 Prozent auf 25.792 Angriffe.

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