Information Security Manager ist der neue IT-Superheld

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Die Rolle des Information Security Managers (ISM) verändert sich. Zum einen wird er wichtiger und zum anderen rückt er näher an die Geschäftsentscheider. Das sagten jetzt ISM in 83 Ländern, die vom Business-Panel ISACA befragt wurden.

Mehr als 1400 Sicherheitsbeauftragte, die in der ISACA organisiert sind, betrachten ihre Rolle heute anders, als noch vor einem Jahr. Wie die ISACA, eine Sprachrohr für 75.000 IT-Beauftragte weltweit, mitteilte, rücken inzwischen die Aufgaben der ISM weg von der Technik.

Dafür werden die ISM immer häufiger in echte Geschäftsentscheidungen mit einbezogen, hieß es. Dieser Trend wurde Anfang des Jahrzehnts erstmals bei den Chief Information Officers (CIO) ausgemacht, er hat einstweilen die Security-Beauftragten erreicht. Wie die jährlich abgefragte Studie außerdem zeigte, sind vor allem diejenigen ISM nahe ans Business gerückt, deren Karriere positiv verlaufen war und umgekehrt.

Die Verschmelzung mit der C-Level-Etage ist sehr eng. So sagten 40,6 Prozent der Befragten, dass der nächste logische Karriereschritt für sie im Top-Management liegen werde. Zum einen sind immer mehr Stellen eines Chief Information Security Officer geschaffen worden, der von 40,6 Prozent der Befragten als nächste Stelle im Unternehmen gesehen wird. Zum anderen können sich 27,1 Prozent der Befragten vorstellen, die bereits etabliertere Position des Chief Security Officer (CSO) auszufüllen.