BPM-Suite ARIS lernt operatives Geschäft

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Der Softwarespezialist für Business Process Management (BPM) IDS Scheer hat sich längst aus dem Fahrwasser der SAP emanzipiert und rüstet die eigene Produktsuite nach. Mit neuen Partnerschaften und neuen Funktionen werben die Saarländer um neue Kunden. Diese sollen von mehr operativen Geschäftsfunktionen profitieren.

IDS Scheer erweitert die ‘ARIS Platform’ um neue Produkte und Funktionen für die stärkere operative Nutzung. Damit gewinnt künftig die Betriebsphase, das heißt die tatsächliche Abwicklung von operativen Prozessen im Geschäftsalltag, für ARIS an Bedeutung.

Gleichzeitig betonte der Hersteller auf seiner Kundenkonferenz ARIS ProcessWorld vom 16.-18. Juni 2008 in Berlin, dass der Prozess des Prozessmanagements selbst wichtiger wird. Konkret wird die Produktfamilie um die Komponenten ARIS Governance Engine, ARIS Performance Dashboard und ARIS Business Publisher ergänzt, beziehungsweise wurden diese Produkte für den Flächeneinsatz verbessert.

“Die Prozessorientierung in Unternehmen hat sich mittlerweile über das Stadium einer Managementphilosophie hinaus entwickelt”, betonte Wolfram Jost, Vorstand für Produktstrategie und -entwicklung der IDS Scheer AG. “Jenseits des Spezialistentums steigt der Bedarf an breiteren Einsatzmöglichkeiten von BPM-Werkzeugen im operativen Betrieb der Fachabteilungen. Ich bin überzeugt, dass unsere Software künftig ein Teil der tagtäglichen Arbeit vieler betriebswirtschaftlich tätiger Arbeitnehmer sein wird. IDS Scheer betreibt deswegen intensiv Forschung und Entwicklung nach dem Motto ‘ARIS für alle’.”

Lag der Fokus bisher auf der vorgeschalteten Designphase von IT- und Geschäftsprozessen, das heißt im Bereich der Beschreibung, Analyse und Optimierung, so wird es künftig mindestens genau so wichtig sein, das tägliche Arbeiten in den Prozessen und die Überwachung der Prozesse zu betrachten. Im Unternehmensalltag bedeutet dies, dass sich für die BPM-Werkzeuge neue Einsatzmöglichkeiten in den Fachbereichen bieten. Bislang nutzten hauptsächlich BPM-Spezialisten die Software – künftig wird sich das Anwenderspektrum auf Personenkreise wie IT-Architekten, IT-Systemverantwortliche und vor allem Mitarbeiter diverser Fachabteilungen und Prozessverantwortliche ausdehnen