Kostenexplosion bei Software eindämmen

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Die Kostenfalle Unternehmenssoftware soll ihren Schrecken verlieren. Dafür will die Firma Novabit mit einer Lösung sorgen, die auch im Falle eines plötzlichen und starken Unternehmenswachstums greifen soll. Damit soll die Geschäftsanwendung auch bei radikalen Anpassungen nicht zur Belastung werden.

Eine der wichtigsten Anforderungen an Unternehmenssoftware ist ihre Fähigkeit, sich mit dem Unternehmen weiter entwickeln zu können. Doch noch immer ist dies mit hohen Anpassungskosten, großer Fehleranfälligkeit und langen Releasezyklen teuer erkauft. Der Softwareexperte Novabit stellte jetzt ein Hilfsmittel dagegen vor.

Abhilfe soll eine Methodik zur Erstellung von Unternehmensanwendungen schaffen, bei der die Anwendungslogik der Software durch die Nutzer selbst verwaltet und an dessen geänderte Bedürfnisse angepasst wird. Dies soll eine kürzere Zeit für Entwurf, Tests und die Abstimmung mit der IT-Abteilung sowie eine von den Releasezyklen unabhängige Pflege erlauben.

Ähnlich der “Web 2.0”-Philosophie, bei der die Nutzer den Inhalt generieren, stellt Novabit mit der Novabit Nucleus eine Art “Anwendungsentwicklung 2.0” her. Auch hier können die Nutzer die von ihnen verwendete Anwendung selbst erstellen, ändern und pflegen. Die Softwareplattform trennt die technische Basis von der Geschäftslogik. Allgemeine, erprobte Softwarebestandteile werden dabei als Standardkomponenten wieder verwendet, während die spezifische Anwendungslogik individualisiert vom Nutzer verändert und angepasst werden kann.

Mit Nucleus können bestehende IT-Landschaften aber auch vereinheitlicht werden, hieß es vom Hersteller. Eine standardisierte Integrationsplattform soll die vielfältigen Insellösungen zusammenführen und vereinheitlichen. Ein weiterer Kostenpunkt in der Anwendungsentwicklung ist die Definition und Umsetzung von Spezifikationen und Anforderungen. Auch hierbei soll die Software helfen, indem sie erlaubt, bei der Spezifikation von Anforderungen iterativ vorzugehen.