Die geheimen Tricks des schnellsten Browsers der Welt

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Es war der Aufreger der Woche (abgesehen von dem Portugalspiel der Deutschen Fußballmannschaft): Mozilla gibt Firefox 3, Codename Gran Paradiso, frei. Nun haben erste Tests ergeben, dass er die Konkurrenten auf ihre Plätze verweist. Er ist aktuell eindeutig der beste Browser.

Er hängt die Konkurrenz laut ZDNet-Tests sowohl bei der Geschwindigkeit als auch beim geringen Speicherverbrauch ab. Im Labor schneidet er grandios ab: Im Test mit dem SunSpider-JavaScript-Benchmark belegt Firefox 3 klar den ersten Platz, gefolgt von Safari 3.1.1 und Opera 9.5. Abgeschlagen belegt der Internet Explorer 7 den letzten Platz. Der Microsoft-Browser benötigt gar achtmal so lange wie der Firefox für die JavaScript-Tests.

Auch CNET hat sich einige weniger bekannte Funktionen genauer angesehen. silicon.de bringt die Bilder:

Fotogalerie: Die geheimen neuen Funktionen von Firefox 3

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Im Internet finden sich immer mehr AJAX-Anwendungen wie etwa Google Mail. Entsprechend wichtig wird die JavaScript-Performance für Browser. Ein Einzeltest des SunSpider-JavaScript-Benchmarks verrät, dass das schlechte Ergebnis des Microsoft-Browsers auf die miserable Performance in der String-Verarbeitung zurückzuführen ist. Fast zwölf Sekunden benötigt der Internet Explorer 7 dafür, der Firefox 3 dagegen nur knapp eine halbe Sekunde!

Fotogalerie: Neue Funktionen im Firefox 3

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Allerdings macht auch Microsoft Hausaufgaben: Der Internet Explorer 8 Beta 1 bewältigt den String-Test in 1,7 Sekunden. Immerhin ist er damit aber immer noch knapp dreimal langsamer als der Firefox.

Zusätzlich zu den Performance-Tests hat ZDNet.de auch den Ressourcenbedarf der Browser untersucht. Auch in diesem Bereich belegt Firefox 3 klar den ersten Platz. Sind mehrere Websites geöffnet, ist der Speicherverbauch mit dem Mozilla-Browser mit Abstand am geringsten. Während die Produkte des Markführers Microsoft bei nur einer geöffneten Site noch die Spitzenplätze belegen, nehmen sie bei zehn aktiven Website-Tabs die letzten Plätze ein. Über 147 MByte Speicher belegt der Internet Explorer, während Firefox nur knapp 55 MByte benötigt.