Toshiba kündigt Cell-Prozessor-Notebooks an

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Bereits im Juli will das japanische Unternehmen Toshiba erste Notebooks mit Cell-Prozessoren auf den japanischen Markt bringen. Das kündigte das Unternehmem jetzt an.

Der Cell-Prozessor ist vor allem dadurch bekannt, dass er in der Sony Playstation 3 verbaut wurde. Der Vertrieb der Notebooks soll laut Angaben von Toshiba auch auf andere Länder ausgeweitet werden. Jedoch äußerte sich das Unternehmen bislang nicht über den Verkaufsstart in den USA und Europa.

Die beiden Notebooks vom Typ Qosmio G50 und Qosmio F40 laufen in normalen Betrieb auf herkömmlichen Core2Duo-Prozessoren von Intel. Bei komplexen Videobearbeitungsaufgaben können die Rechner auf die eingebauten Vierkern-Cell-Prozessoren zugreifen, die Toshiba auf den Namen SpursEngine taufte.

Nach den Angaben von Toshiba sollen die beiden Notebooks mit eingeschalteter SpursEngine in Zusammenarbeit mit dem mitgelieferten DVD Movie Writer, HD-Videoinhalte zehnmal schneller transkodieren können als der herkömmliche Intel-Prozessor. So verkürze sich die Produktionszeit bis zu einer fertigen DVD mit dem neuen Koprozessor um die Hälfe. Die SpursEngine ermögliche auch, dass die Notebooks herkömmliche DVD-Inhalte in Echtzeit für HD-Ausgabegeräte aufbereiten könnten.

Eine offizielle Äußerung über die Preise der Notebooks vonseiten Toshibas gab es bislang noch nicht. Laut Informationen eines US-Fachnachrichtendienstes soll sich das G50 in Japan umgerechnet für rund 1700 Euro verkaufen.