Springer stellt Apple auf jeden Schreibtisch

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Die Axel Springer AG stellt ihre Arbeitsplätze komplett auf Apple um. Springer-Chef Döpfner will damit die kulturelle Modernisierung vorantreiben. Der Verlag ist damit nach eigenen Angaben der größte Konzern der “seine Systeme komplett auf Apple umstellt”.

Als Betriebssystem würden je nach Anforderung entweder Apple Mac OS X oder Microsoft Windows XP/Vista genutzt, hieß es weiter. “Apple steht für Kreativität, Innovation, Ästhetik und Kompetenz und ist damit der ideale Partner für Axel Springer”, sagte Döpfner.

Bei der Hardware will das Unternehmen die gesamte Palette der Tisch- und mobilen Rechner bis hin zum iPhone einsetzen. Nach Döpfners Worten ist die Umstellung “nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern wichtiger Beschleuniger der kulturellen Modernisierung im Unternehmen”.

Die Einführung erfolge schrittweise und über einen Zeitraum von fünf Jahren, sagte eine Sprecherin von Axel Springer. Da Springer außerdem weltweit nach Google der zweitgrößte Unternehmenskunde sei, habe der Konzern “attraktive Konditionen” aushandeln können.

Dadurch und auch aufgrund eines geringeren Wartungsaufwandes sei die Umstellung auch wirtschaftlich sehr sinnvoll. Zum Einsatz kommen den Angaben zufolge die Computer-Typen Mac mini, iMac, Mac Pro, MacBook, MacBook Pro und MacBook Air. Als mobiles Gerät werde auch das iPhone zur Verfügung stehen.