Deutsche Software erlebt einen Boom

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Das neuste Mittelstands-Ranking von Lünendonk zeigt, dass die hiesigen Anbieter nicht zuletzt angesichts internationaler Erfolge zuversichtlich in die Zukunft blicken. Für 2008 sehen sie eine durchschnittliche Zunahme von 10,7 Prozent und für den Zeitraum 2008 bis 2013 im Durchschnitt 11,9 Prozent Umsatzzuwachs pro Jahr.

Der Standard-Software-Markt in Deutschland hat 2007 den Wachstumstrend von 2005 und 2006 fortgesetzt, hieß es von der Consulting-Firma aus Kaufbeuren, die den deutschen Software- und Services-Markt seit den 1980er-Jahren beobachtet. Das aktuelle Ranking listet die zehn umsatzstärksten Unternehmen, die mehr als 60 Prozent ihrer Umsätze mit Standard-Software-Produktion, -Vertrieb und -Wartung erwirtschaften, ihren Hauptsitz in Deutschland haben und jeweils unter 500 Millionen Euro Gesamtumsatz im hiesigen Markt erzielen.

Diese Top 10 des Mittelstands machten 2007 zusammen 1 Milliarde Euro Gesamtumsatz. Dabei erzielte die Mensch und Maschine Software SE, ein CAD-Spezialist, mit 213 Millionen Euro den Löwenanteil. Die Schleupen AG auf Rang 10 erreichte 50 Millionen Euro Umsatz.

Aus der Wertung gefallen ist die Software AG. Für Lünendonk zählt sie nun nicht mehr zum Mittelstand und findet lediglich als “mit Abstand größtes mittelständisches Unternehmen” in diesem Ranking Erwähnung. Sie hat 2007 einen Gesamtumsatz von 621,3 Millionen Euro erreicht. 2006 waren es noch 483 Millionen Euro. Damit hat sie die für die Mittelstandsliste gesetzte Obergrenze von 500 Millionen Euro überschritten und wird nicht mehr aufgeführt.