Smartphones sind eine Gefahr für Unternehmensdaten

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Smartphones und mobile Netzwerke sind ein Dauerthema der IT-Branche. Jetzt gibt es neue Ansichten zu den Gefahren, die durch den Einsatz von Smartphones entstehen können. Nach Angaben der Sicherheitsberatung Syss sollten die Unternehmen bei aller Begeisterung für mehr Bandbreite und neue Technik auch die Gefahren genau abwägen.

“Mobilität ist das Trendthema der nächsten Jahre”, ist Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der Sicherheitsberatung Syss, überzeugt. “Wer hier nicht über das Know-how verfügt, kühle und überlegte Kaufentscheidungen zu treffen, gefährdet sich und sein Unternehmen.” Genau deshalb organisiert der Messeveranstalter IIR jetzt das IIR-Forum Mobile & Wireless Security vom 16. bis 17. September 2008 in Köln. Dort wollen Schreiber und andere IT- und Sicherheits-Experten zeigen, wie Unternehmen auf sichere Weise Endgeräte in ihre Infrastrukturen einbauen und Wireless LAN-Systeme betreiben können.

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Anwender können dort beispielsweise lernen, wie sicher die kabellosen Verbindungen in einem Unternehmen sind und welchen Schutz Verschlüsselungsstandards bieten. Ferner wird ein Rechtsanwalt einzelne Strafbarkeitsrisiken beim Einsatz von IT-Security beleuchten, etwa im Falle von White Hacking oder beim Besitz von Hacker-Tools. Redner verschiedener Spezialisten werden mobile IT-Forensik näher erklären und darauf hinweisen, dass die Unternehmen nicht nur Endgeräte, sondern auch Daten vor Verlust oder Diebstahl schützen müssen.

Mithilfe von Penetrationstests überprüft Sebastian Schreiber von Syss im Auftrag von Firmen deren Netzwerke auf Sicherheitslücken. Er bekommt einen ganz besonderen Part bei dem Event und wird die Kongressteilnehmer mitnehmen auf ein ‘War Driving’. Bei einer Busfahrt durch Köln wird er zeigen, wie er ungesicherte WLANs und offene Hotspots aufspürt. Die Anwender in Deutschland sollen die neuen Erfahrungen dann in ihre eigenen Überlegungen zu mobiler Sicherheit einfließen lassen.