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Der IT-Rat der Bundesregierung hat den Umsetzungsplan zur IT-Steuerung des Bundes verabschiedet. Der Plan konkretisiert den Kabinettbeschluss vom 5. Dezember 2007, mit dem die IT-Steuerung im Bund neu aufgestellt wurde.

Im Umsetzungsplan ist festgelegt, dass die IT-Nachfrage des Bundes gebündelt wird. Das IT-Angebot der Bundesbehörden soll durch den Auf- und Ausbau leistungsstarker IT-Dienstleistungszentren sowie die Festlegung von Architekturen und Standards für IT-Anwendungen der Bundesverwaltung konsolidiert werden. Weitere Themen sind die Stärkung der IT-Beauftragten in den Ressorts und die Gewinnung und die Qualifizierung von IT-Fachpersonal.

Für jedes Handlungsfeld wurden Maßnahmen beschlossen, die bis 2011 umgesetzt werden sollen. So werden zur Konsolidierung des IT-Angebots Projekte aufgesetzt oder fortgeführt. Konsolidierungsprojekte betreffen etwa die Netze des Bundes, einen sichereren Internetzugang, mobile Zugänge und das Ressort-übergreifende Lizenz-Management. Eine erste Bilanz zum Umsetzungsplan wird zum 31. März 2009 erstellt.

Hans Bernhard Beus, IT-Beauftragter der Bundesregierung und Vorsitzender des IT-Rats, bezeichnete die Verabschiedung des Umsetzungsplans als “ersten Schritt zu einem verbesserten IT-Einsatz in der Bundesverwaltung”. Die jährlichen IT-Ausgaben des Bundes in Höhe von 3 Milliarden Euro müssten konsistent und transparent eingesetzt werden, so Beus.

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