Intel in Deutschland

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Am Freitag feierte Intel seinen 40. Geburtstag. 1976, acht Jahre nach der Gründung, eröffnete Intel die erste deutsche Niederlassung in Feldkirchen bei München.

Bis heute kamen drei weitere Standorte hinzu: Braunschweig, Ulm und Brühl. Derzeit beschäftigt Intel hierzulande rund 500 Mitarbeiter. silicon.de stellt die vier deutschen Intel-Standorte näher vor.

Die Zentrale

Von der Hauptniederlassung in Feldkirchen bei München aus betreut Intel neben dem deutschen Markt auch Europa, den mittleren Osten und Afrika (EMEA). Hier residieren zudem die Geschäftsführer Hannes Schwaderer und Peter Gleissner.

In Feldkirchen finden sich zentrale Abteilungen wie Marketing und Vertrieb, die IT-Organisation, Personalverwaltung und -entwicklung, das Finanzwesen und der Risikokapitalgeber Intel Capital. Außerdem ist hier das ‘Intel Solution Center’ angesiedelt. Dort finden zum Beispiel komplexe Testreihen für Logistikprozesse statt, bei denen Anwender eigene Ressourcen einbringen können.

Intel Germany Research Center

In Braunschweig befindet sich mit dem ‘Intel Germany Research Center’ (IGRC) das größte europäische Labor zur Chip-Entwicklung des Herstellers. Ein wichtiger Teil des mittlerweile auf 100 Mitarbeiter gewachsenen IGRC ist das ‘Microprocessor Lab Germany’, das in die globale Entwicklungsarbeit an der Mikroarchitektur für das sogenannte Tera Scale Computing eingebunden ist.

Fotogalerie: 40 Jahre Intel: Chips, Bunnysuits und Taschenrechner

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Dieser Begriff umschreibt künftige Generationen von Mehrkern-Prozessoren, die 100 oder mehr Prozessorkerne integrieren sollen und Rechenleistungen im Tera-Bereich zur Verfügung stellen. Das IGRC befasst sich nicht nur mit der CPU-Hardware-Forschung, sondern hat auch Weiterentwicklungen in der Software-Architektur im Blick.

Zudem forschen die Braunschweiger Ingenieure an Projekten zum Thema energieeffiziente Systeme, etwa für eine Steigerung der Lebensdauer von Batterien. Der Forschungszyklus bis zum fertigen Produkt beträgt bei derartigen Projekten zwischen fünf und zehn Jahre. Erste Produkte zum Tera Scale Computing erwartet Intel zwischen 2010 und 2012.