IBM pumpt 1,5 Milliarden Dollar in die Chip-Entwicklung

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Mit einem umfassenden Investment will IBM die Herstellung seiner Chips verbessern. Aber auch in Forschung und Entwicklung soll mehr Geld fließen.

IBM wird einen ungenannten Betrag in die Halbleiterproduktionsstätte in East Fishkill, New York, investieren. Daneben sollen auch Forschungsprojekte gefördert werden, die neue Nanotechnologien entwickeln sollen.

An der Universität Albany wird das Kolleg für Nano-Wissenschaften Gelder aus dem IBM-Topf bekommen. Daneben soll im Raum New York ein neues Forschungszentrum entstehen, in dem ebenfalls neue Chip-Technologien erforscht werden sollen.

Der Bundesstaat New York beteiligt sich ebenfalls an dem Projekt. Die Regierung erhofft sich durch das neue Forschungszentrum die Schaffung von 1000 neuen Jobs im Hightech-Sektor.

Die IBM-Forscher versuchen die Miniaturisierung der Schaltkreise auf 32 und 22 Nanometer voranzutreiben, um die Chips leistungsfähiger und Stromsparender zu machen. IBM will unter anderem die so genannte Nanophotonik vorantreiben. Dabei werden einige Halbleiterbahnen auf dem Chip durch Lichtleiter ersetzt. Durch die Signalübertragung per Licht kann die Übertagungsgeschwindigkeit erhöht und der Stromverbrauch gesenkt werden.

“Diese neuen Investitionen werden den Fortschritt bei der Entwicklung von Nanotechnologie und Halbleiterforschung und –entwicklung vorantreiben”, erklärt John Kelly, IBM-Direktor Forschung.

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