Transrapid-Geld soll bayerisches Silicon Valley finanzieren

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Einiges von dem eigentlich für den Transrapid von der Münchner Innenstadt zum Flughafen Franz-Josef-Strauß eingeplante Geld soll dem Landkreis Regen zu Gute kommen. 10 Millionen Euro sollen in eine High-Tech-Offensive für die im Bayerischen Wald gelegene Region fließen.

Ziel sei es, den Landkreis Regen in fünf Jahren zu einem Hochtechnologiezentrum auszubauen, berichtete der “Bayerwaldbote”. “In zehn Jahren könnten wir sogar einen Namen haben wie Silicon Valley in den USA”, so der Vizepräsident der Fachholschule Deggendorf, Professor Peter Sperber. “Es gibt im Bereich Optik hier sehr viele Unternehmen, die gut aufgestellt sind. Leider weiß es nur kein Mensch.”

Sechs Millionen Euro sollen in ein Optikzentrum mit angegliedertem Gründercampus investiert werden, vier Millionen in Geräte und zwei Millionen in Personal. Die Ausstattung des Optikzentrums solle auch Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Im angegliederten Gründerzentrum könnte das Wissen aus der Theorie direkt in wirtschaftliche Praxis übergehen.

Vergangene Woche hatte die Bayerische Staatsregierung beschlossen, die ursprünglich für den Bau der Transrapidstrecke eingeplanten 490 Millionen Euro in Forschungs- und Technologieprojekte zu stecken. 100 Millionen Euro fließen in die Gründung neuer Einrichtungen des Fraunhofer-Instituts sowie anderer Forschungsinstitute, 66 Millionen Euro gehen an das Max-Planck-Institut für die Gründung einer neuen Einrichtung für die Physik des Lichts in Erlangen. Auch der Ausbau des Supercomputer-Standorts Leibnitz-Rechenzentrum in Garching wird mit mehreren Millionen unterstützt.

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