Intel gibt C++ die Linux-Sporen

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Der Chip-Hersteller Intel unterhält eine Open-Source-Bibliothek, die auf die Verbesserung der Performance von C++ auf mehrkernigen Prozessoren abzielt. Diese Bibliothek unterstützt auch Linux.

Nun hat Intel diese Bibliothek erneuert. Damit will der Hersteller Entwicklern helfen, Anwendungen auf Basis von C++ schneller und leistungsfähiger zu machen. Besonderes Augenmerk legt der Hersteller dabei auf Prozessorarchitekturen mit mehreren Kernen.

Denn nach wie vor können nicht alle Anwendungen von den Vorteilen profitieren, die mehrkernige Prozessoren bieten. Die Version 2.1 der TBB (Threading Building Blocks) bietet neben der Verbesserungen der Performanche auch einen neuen Task Scheduler, der laut Intel die Entwicklung von Nutzerschnittstellen sowie Input/Output in Netzwerken und für ‘künstliche Intelligenz’ verbessern soll.

Seit dem Sommer 2007 bietet Intel diese Bibliothek unter der GPL an. TBB biete eine Abstraktionsschicht, die Entwicklern die Programmierung auf den untersten Ebenen ersparen soll. “In den meisten Fällen macht TBB einen besseren Job, im Vergleich mit handgeschriebenen Code”, erklärte Jame Reinders, Chief Evangelist für Intels Software Development Team.

Mit der Freigabe unter einer Open-Source-Lizenz hoffe Intel, dass diese Technologie auch in neue Architekturen und Betriebssysteme findet. Derzeit unterstützt TBB neben verschiedenen kommerziellen Linux-Distributionen auch Mac OS sowie Windows. Unterstützt werde auch die quelloffene GNU Compiler Collection (GCC) sowie die kommerziellen Compiler aus dem Hause Intel. Auch wenn sich Intel Software-seitig vielen Plattformen öffnet, werden derzeit lediglich Chips von Intel unterstützt.

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