Cognos gibt Novell den Vorzug

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IBM pflegt seit Jahrzehnten eine enge Beziehung mit Novell. Dieses besondere Verhältnis scheint sich jetzt durch die Übernahme auch auf Cognos vererbt zu haben. So übergeht Cognos drei IBM-Systeme und den Linux-Marktführer Red Hat.

Denn jetzt hat sich Cognos dazu entschlossen drei Betriebssysteme aus dem Hause IBM zurückzustellen und sich statt dessen dafür entschieden, den Einstieg auf den Mainframe über System z for Linux und über Novells Suse Linux zu nehmen.

Cognos – IBM hat für den Business-Intelligence-Spezialisten im vergangenen Jahr knapp 5 Milliarden Dollar bezahlt – übergeht damit die IBM-Betriebssysteme z/OS, z/VM und z/VSE. Vor allem aber gibt IBM Novell den Vorzug vor Red Hat Enterprise Linux (RHEL). Doch werde eine Cognos-Version für RHEL später nachfolgen, teilt das Unternehmen mit. Und das obwohl Red Hat eine deutlich höhere Verbreitung hat als Suse. Suse Linux kommt auf dem Mainframe laut Angaben von Novell allerdings auf einen Marktanteil von 85 Prozent.

Cognos war in der Lage, die Anwendung vergleichsweise schnell auf System z zu portieren, weil die Suite bereits für die IBM-Systeme p und x verfügbar ist. Zudem, so teilte ein Unternehmenssprecher mit, sei es einfacher Anwendungen an quelloffene Plattformen anzupassen.

Rund 20 bis 30 Prozent der Anwendungen auf Mainframes laufen auf System z und die Tendenz zeigt nach oben. Ein großer Teil dieses Wachstums speist sich aus der Nachfrage nach System z for Linux.

Cognos 8 ist eine Business-Intelligence-Suite, die sämtliche Funktionen BI-Funktionen wie Analysis, Report, Queries in einem Guss abdeckt.

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