Google startet Wissensportal

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Mit ‘Knol’ hat Google jetzt eine eigene Auflage einer Online-Enzyklopädie gestartet. Im Gegensatz zu dem kollaborativen Projekt Wikipedia sollen hier jedoch einzelne Autoren für die Artikel verantwortlich sein. Das Projekt hat Google zum ersten Mal im Dezember 2007 vorgestellt.

Ziel des Projektes Knol ist, mehr Wissens ins Web zu bringen. Nicht alle Informationen seien derzeit im Internet verfügbar und diesen Missstand wolle Google mit Hilfe von Knol abbauen.

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“Das Prinzip hinter Knol ist Autorenschaft”, heißt es in einem Google-Blog zu dem neuen Portal. “Jedes Knol wird daher einen Autor (oder eine Gruppe von Autoren) haben, die ihren Namen hinter die Inhalte stellen.” Damit sei es deren Knol, deren Stimme und deren Meinung. “Wir glauben, dass es zum gleichen Thema dann mehrere Knols geben wird, und wir denken, dass das gut ist.”

Es wird auch eine Kommentarfunktion geben. Die Moderation, Einarbeitung oder Ablehnung der Beiträge bleibt jedoch in der Verantwortung der einzelnen Autoren. Die einzelnen Beiträge können die Leser über ein Punktesystem bewerten.

Voraussetzung für die Autorschaft bei Knol, einer Kurzform vom englischen Knowledge für Wissen, ist ein Account bei Google. Auch die Lizenz, unter der die Inhalte weiterveröffentlicht werden dürfen, ist von den Autoren frei wählbar. Auf Wunsch können die Autoren auch Anzeigen in ihren Beiträgen laufen lassen. Google beteiligt den Autor an den Einnahmen aus der Schaltung.

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